Den
Harz prägen nicht nur romantische Klippen und
bewaldete Täler, sondern insbesondere die
Vielzahl an Stauseen, die, zum größten Teil
im 20. Jahrhundert erbaut, der Regulierung des
Wasserstandes und der Bereitstellung von
Trink- und Brauchwasser dienen. Wir haben für
Sie eine Wanderung
entlang dem Okerstausee und durch das Okertal herausgesucht.
Die etwa 5 bis 6 Stunden dauernde Tour führt
uns 8 Kilometer am malerischen Ufer des
Okerstausees, eine der größten Talsperren
im Harz, vorbei, 5 Kilometer durch das felsige
Okertal und letztlich 4 Kilometer hinüber zur
1000 jährigen ehemaligen Kaiserstadt Goslar.
Ausgangsort ist der beliebte Harzort Altenau,
wo wir zu unserer 20 Kilometer langen,
besonders schönen Wanderung aufbrechen.
Talauswärts laufend, vorbei an Grillhütte
und Sportplatz erreichen wir den Okerstausee, der in den fünfziger Jahren des
letzten Jahrhunderts entstand.
Wir benutzen den
gut befestigten Wanderweg etwa 8,5
Kilometer an der Ostseite des
Sees bis zur Sperrmauer und
genießen immer wieder die traumhafte Aussicht
Im Sommer herrscht reger Segel-, Surf- und
Bootsverkehr auf dem See. Auf der Sperrmauer
angekommen, nehmen wir noch einmal einen
Eindruck der herrlichen Landschaft mit und
gehen dann durch das tief eingeschnittene Tal
der Oker bis zur Romkerhalle. Die
Kraftturbinenhalle kann auch besichtigt
werden. Ebenso passieren wir das
Jugendstilhotel "Königreich Romkerhalle"
und nehmen dann den Wanderweg E6 über Oker (5
Kilometer) nach Goslar (10 Kilometer).
Die Oker
ist ein lebhafter Fluss und ihr Tal, gesäumt
von schroffen Felsen, die auch als
Kletterfelsen genutzt werden, ist ein
Naturereignis. Oberhalb des Ortes Oker am
Fuße des Hahnberges läuft man nun an einer Försterei
vorbei leicht bergab und erreicht über ein Seitental das
mittelalterliche Juwel Goslar.
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