Der westliche Teil des Harzes wurde seit dem 13. und 14. Jahrhundert
durch den Bergbau geprägt und gehört somit zu den ältesten
Industrielandschaften schlechthin.
So sind die einst freien Bergstädte des Oberharzes
Clausthal/ Zellerfeld, Grund, Lautenthal,
Altenau, Wildemann und St. Andreasberg als Ansiedlungen für Bergleute entstanden.
Nach Einstellung der Förderung von Erzen wie Kupfer und Silber und Stilllegung der heute zu Museen ausgebauten Schächte wurden diese sympathischen Harzorte für den Urlauber entdeckt und sind z.T. heilklimatische Kurorte wie
Hahnenklee-Bockswiese und Wildemann oder Moorheilbäder wie
Bad Grund.
Die intensive Nutzung der Erzvorkommen konnte nur mit einer hervorragenden Wasserversorgung gelingen. So bauten sich die Bergleute über die Jahrhunderte ein einzigartiges Netz von Sperren und Wasserläufen auf: das Oberharzer Wasserregal, in dieser Form unvergleichbar in ganz Deutschland.
Nach Einstellung des Bergbaus konnte sich um die Wasseradern herum eine bemerkenswerte Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten ausbreiten, die heute jeden Besucher in Staunen versetzt
und zum Ziel zahlreicher Tagesausflüge geworden ist.
Landschaftlich geprägt wird der Oberharz von seinen fichtenbewaldeten Hängen und zahlreichen größtenteils auch freizeitgenutzten Seen und
Talsperren. Er ist wie der ganze Harz mit seinen
Nationalparks Harz und Hochharz zum Naturpark erklärt worden und reicht bis zum
Brocken
(siehe Attraktionen) .
Durch den Reichtum an Niederschlägen in dieser Region kann man von Schneesicherheit ausgehen, die der Wintersportler für seine Urlaubsentscheidung braucht. Jedes Jahr drängen sich Tausende auf den schneebehangenen Pisten, die mit allen Schwierigkeitsstufen versehen und mit Liften und Seilbahnen erreichbar sind. Großzügige Wintersporteinrichtungen u.a. in
Braunlage lassen auch für den Kenner nichts zu wünschen übrig.
Die sehenswerten Ortschaften des Oberharzes und ihre sympathischen Gastgeber finden Sie in der linken Leiste unserer Seite aufgeführt, soweit sie sich präsentieren wollten.
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