Der nördliche Harz umfasst den Vorharz bis Hornburg und wird entscheidend geprägt von den beiden Städten Goslar und Bad Harzburg, die am nördlichen Harzrand liegen und als Tore zum Oberharz und den Nationalparks bezeichnet werden können.
Während die eine der Harzmetropolen als vielseitige Kurstadt mit Spielcasino und Galopprennbahn eher für den beschaulich- erholsamen Urlaub Sinnbild ist, steht die „heimliche Hauptstadt“ des Harzes, Goslar, für lebendige Aktualität in gewachsener Tradition.
Goslar war schon früh Zentrum der Macht von Kaisern und Fürsten und Symbol für Wohlstand durch reiche Erzvorkommen am Stadtrand und in der näheren Umgebung. Dieses historische Kleinod wartet mit einer Vielzahl an Sehenswürdigkeiten wie der Kaiserpfalz, dem alten Rathaus, dem
Rammelsberg (Weltkulturerbe der UNESCO) etc. dem Besucher auf und lädt ihn ein, sich von seiner Kulisse verzaubern zu lassen.
In den herrlichen Parkanlagen von Bad Harzburg ist die Welt in gepflegtem Jugendstilambiente auf Ruhe und Erholung eingestellt. Die vielbesuchten Bäder, umrahmt von farbenprächtigen Blumenbeeten und altem Baumbestand, bieten sogar im Winter wohltuende Entspannung.
Über diese beiden Städte hinaus erstreckt sich nördlich in Richtung Braunschweig eine abfallende Hügellandschaft,
bewaldet, aber auch durchzogen von landwirtschaftlich genutzten Flächen. Inmitten dieser ländlichen Idylle liegt das Städtchen
Hornburg als eine Oase des Friedens mit seinen liebevoll restaurierten z.T. uralten Fachwerkbauten und seinen verträumten Gassen.
Ein Besuch des Nordharzes ist für den Natur- und Kulturliebhaber unverzichtbar.
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