Obwohl
der
Harz
für viele Naturfreunde zum Inbegriff für
Landschafts- und Artenschutz wurde, ist
er doch das
jüngste Kind in der Familie der Nationalparks,
gegründet 1994, wobei der erste 1970 im
Bayrischen Wald entstand.
Gegründet
wurden zwei Nationalparks, Harz und Hochharz,
mit einer Gesamtfläche von 220 km² , die
etwa 10% des Harzes ausmachen. Geschützt
werden die originären Merkmale der Harzer
Landschaft, Tier- und Pflanzenwelt und
besonders gefördert wird die eigenständige
Regenerierung durch die Natur selbst. Hier
geht es um die Balance zwischen Naturschutz
und Tourismus. Aktuell ist die
Wiederansiedlung von Luchsen in dieser
einzigartigen Landschaftskulisse.
Nicht nur der
großzügige Eindruck von Naturgewalten,
sondern auch die Hinwendung zum Detail, zur
Tier- oder Pflanzenart eröffnet dem Besucher
neue Welten. So sind die Moorlandschaften rund
um den Brocken besonders interessant,
da sich hier auf kleinstem Raum unglaubliche
Vielfalt auftut. Der Wanderer und
Naturliebhaber findet an den gut beschilderten
Wegen viele Hinweise auf die Entwicklung von
Vegetation und Tierwelt, entdeckt die
Gegensätze zwischen Zivilisation und dem
freien Walten von Naturkräften.
Ein Besuch
der Nationalparks ist für jeden Harzbesucher
eine Selbstverständlichkeit.
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